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viersicht for future – oder so ähnlich

viersicht for future – oder so ähnlich

Klimaschutz geht jeden etwas an. Wir gehören ganz sicher nicht zu denen, die sich selbstzufrieden auf die Schulter klopfen weil wir unseren Müll trennen, ab und an mit dem Fahrrad fahren oder die Öffies nutzen um zur Arbeit zu kommen. Leider ist für viele der „Klimaschutz“ genau damit schon erledigt.

Am 12. April 2019 haben einige viersichtler sich halbherzig der Bewegung „Fridays for Future“ angeschlossen. Nicht weil wir mit einem Schildchen den Impact erreichen wollen, der Politiker endlich dazu bewegt etwas gegen die Unverantwortlichkeit der Energiekonzerne, Autohersteller und Klimawandel-Leugner zu unternehmen, vielmehr weil wir stolz auf die Menschen sind, die Freitag für Freitag dagegen auf die Straße gehen. Diese Menschen wollten wir live und in Farbe sehen, ihnen zeigen das wir hinter ihnen stehen und es toll finden, mit welcher Energie und Hingabe sie ihre Absicht vertreten. Friedlich aber bestimmt haben wir ca. 500 Kinder, Schüler aber auch Eltern und Großeltern auf dem Rathausmarkt in der Hamburger Innenstadt vorgefunden.

Eines ist uns sofort aufgefallen! Das ist nicht genug!

Keinesfalls ist damit Kritik an den Demonstranten gemeint. Viel mehr zeigt es das in dieser Sache eine Generation nicht ausreicht um „laut“ genug zu sein um von Politik und Wirtschaft ausreichend wahrgenommen zu werden! Wenn die IG Metall vor unserem Büro vorbeimarschiert stehen wir hier gegenüber der Speicherstadt am Fenster unseres Büros und kommen aus dem Staunen nicht mehr heraus. Eine nicht enden wollende Masse an Menschen, pfeifend, singend, schreiend für mehr Geld lässt die Wände unseres Mührenhofes erzittern. So muss es aussehen, wenn es um den Klimaschutz geht. So muss es sich anhören, wenn es um eine saubere Zukunft frei von Klimakatastrophen geht! Verschiedene Generationen müssen ran, so wünschen wir es uns.

Es scheint jedoch, dass diejenigen, die das Zeitige segnen bevor das Klima endgültig den Bach runter geht, eine gemütliche „Scheißegalhaltung“ an den Tag legen. Eine Generation, die lieber leise und frei von Gewissenbissen alles so lässt wie es ist. Es scheint, als könnten wir Deutschen unsere Hörigkeit und Gemütlichkeit nicht ablegen, wenn es um so schwierig greifbare Themen geht! Es muss wohl erst ein Tornado das Dach vom Eigenheim wegblasen, ehe wir uns entzürnen.

Nun denn: wir viersichtler sind nicht besser als Sie oder alle anderen die halbherzig etwas für die Umwelt tun. Sicher, der eine oder andere tut mehr, wird aber von wiederum dem einen oder anderen „aufgehoben“. Die Polarität des klimafreundlichen Handelns quasi.

Fridays for Future hat uns jedoch inspiriert und zu sehen, wie diese jungen Menschen für einen sauberen Planeten kämpfen ist inspirierend. Mein Herz und das meiner Kollegen haben sie erreicht und wir möchten einen Teil beitragen. Sei es, dass wir jeden Freitag zeigen: Ihr seid nicht alleine, wir sind dabei. Trotzdem möchten wir mehr tun als nur das und ich spreche für alle unter uns die ohnehin Fahrrad und Öffies nutzen: Wir wollen emissionsfreier werden!

Anfangen kann man nicht nur beim Einkauf oder privat zuhause. Wir haben einige Tipps für einen klimafreundlicheren Alltag im Büro:

TIPPS

 

veröffentlicht
12. April 2019
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