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Kreativpause oder neues Agenturdenken?

Kreativpause oder neues Agenturdenken?

Das Geschäft der Werbeagenturen ist hart. Voller nachwachsender Konkurrenz und immer mit dem Druck hinterlegt.

DIE zündende Idee oder überhaupt eine neue Idee zu haben. Eine, die es eben noch nicht gab. Innovativ und griffig. Kundenorientiert und zeitgemäß. Nach vorn denkend und emotional aufgeladen. Und am besten gewinnt man dafür dann noch einen Preis. Ausgezeichnet.

Kluge Köpfe finden sich viele, aber stetig das Rad neu zu erfinden ist auch keine Lösung. Gerade bei Wettbewerben schießen die teilnehmenden Agenturen nur so ins Blaue. Mal sind die Konzepte provokant und Aufmerksamkeit erregend, mal eher leise und trotzdem (oder gerade deshalb) überzeugend. Eins ist aber sicher: Es geht darum, den eigenen Marktwert zu testen. Die Maschinerie anzutreiben.

Doch der Preis kostet. Ein Wettbewerb erfordert Koordination, Kraft und Phantasie. Die Zeit und Kunst, die ein Kreativer investiert, ist zu viel wert, um sie in eine ungewisse Aufwertung seines Arbeitgebers zu stecken. Diejenigen mit einem vollen Geldbeutel und viel Personal sind außerdemklar im Vorteil. Ein Ungleichgewicht in einem eigentlich fairen Kampf.

viersicht steht dem schon seit Jahren kritisch gegenüber. Und neben Jung von Matt hat nun auch Scholz&Friends lautstark beschlossen, als Großer vorerst nicht mehr regelmäßig teilzunehmen an solch verheizenden Egorunden. Der Sinn und Zweck dieser Veranstaltungen sollte endlich mal überdacht werden. Geht es nicht vielmehr darum, junge Kreative zu fördern, ihnen die Chance zu bieten, sich einen Namen zu machen anstatt sich als Chef selbst zu feiern? Oder geht es tatsächlich nur um den Gewinn: Einen Award. Den kann man dann hübsch präsentiert im Schrank verstauben lassen.

veröffentlicht
05. Oktober 2012
Autor
Diana
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